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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

I. Teilnahme an Bildungsangeboten

1. Anmeldung und Vertragsabschluss

(1) Interessierte Personen können sich zu den Präsenz- und Online-Angeboten des Anbieters anmelden, indem sie sich zuvor über die Webseite https://zahlenzeitzufriedenheit.com registrieren.

(2) Aufgrund der teilweise begrenzten Teilnehmer:innenzahlen erfolgt die Vergabe der Plätze in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen (First-Come-First-Serve-Prinzip).

(3) Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Anmeldebestätigung des Anbieters zustande. Die Anmeldebestätigung erfolgt vorbehaltlich verfügbarer Plätze.

2. Teilnehmerzahlen

(1) Der Anbieter behält sich vor, für Bildungsangebote Mindest- und Höchstteilnehmerzahlen festzulegen.

(2) Wird eine festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist der Anbieter berechtigt, das Bildungsangebot aus organisatorischen Gründen abzusagen.

3. Durchführung und Information

Die Durchführung des Bildungsangebots wird den Teilnehmer:innen rechtzeitig mitgeteilt. Die Mitteilung kann durch Übersendung einer Einladung, einer Rechnung oder in anderer geeigneter Form, etwa telefonisch, erfolgen.

4. Teilnahmeberechtigung

Die Berechtigung zur Teilnahme an einem Bildungsangebot ist von der Teilnehmer:in nachzuweisen. Der Nachweis kann beispielsweise durch Vorlage der Anmeldebestätigung oder eines Zahlungsnachweises (Einzahlungsbeleg) erfolgen.

5. Zusätzliche Bedingungen

Für bestimmte Bildungsangebote können ergänzende Geschäftsbedingungen gelten. Diese werden den Teilnehmer:innen im Anlassfall gesondert bekanntgegeben und gelten zusätzlich zu den vorliegenden Teilnahmebedingungen als vereinbart.

6. Teilnahmebeiträge

(1) Teilnahmebeiträge verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, die gesondert ausgewiesen wird.

(2) Der Teilnahmebeitrag ist spätestens am Beginn des ersten Tags des Bildungsangebots ohne Abzug fällig. Wird der Zahlungstermin nicht eingehalten, ist der Anbieter berechtigt, Teilnehmer:innen von der weiteren Teilnahme auszuschließen. Die Verpflichtung zur Zahlung des gesamten Teilnahmebeitrags bleibt hiervon unberührt.

7. Stornierung

(1) Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Postadresse 5721 Piesendorf, Hochfeld 241 oder per E-Mail an seminare@zahlenzeitzufriedenheit.com zu richten.

(2) Sofern im Einzelfall keine abweichenden Bestimmungen bekanntgegeben oder schriftlich vereinbart werden, gilt, unabhängig vom Grund der Stornierung oder des Nichterscheinens, folgende Regelung:

  • Stornierungen bis 14 Kalendertage vor Beginn des Bildungsangebots sind kostenfrei möglich.
  • Bei Stornierungen bis 5 Kalendertage vor Beginn des Bildungsangebots wird eine Stornogebühr in Höhe von 50 % des Teilnahmebeitrags fällig. Der Anbieter behält sich auf schriftlichen Antrag des/der Teilnehmer:in vor, diese Stornogebühr in einen nicht übertragbaren Gutschein umzuwandeln.
  • Bei Nichterscheinen oder Stornierungen ab dem Tag des Beginns des Bildungsangebots ohne tatsächlichen Kursantritt ist der gesamte Teilnahmebeitrag fällig. Der Anbieter behält sich auf schriftlichen Antrag des/der Teilnehmer:in vor, den bereits entrichteten Teilnahmebeitrag abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 10 % in einen nicht übertragbaren Gutschein umzuwandeln.

(3) Gutscheine sind ab dem Beginn des stornierten Bildungsangebots für die Dauer von drei Jahren ab Ausstellung gültig. Eine Barauszahlung von Gutscheinen ist ausgeschlossen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Ausstellung eines Gutscheins.

8. Widerrufsrecht für Privatkund:innen

(1) Teilnehmer:innen, die Verbraucher:innen im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes sind, haben bei Onlinebuchungen ein Rücktrittsrecht gemäß §§ 11 ff. Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG). Die Rücktrittsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss.

(2) Zur Ausübung des Rücktrittsrechts hat der/die Teilnehmer:in den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. Brief, E-Mail) über den Entschluss, vom Vertrag zurückzutreten, zu informieren. Die bloße Nichtteilnahme am Bildungsangebot gilt nicht als Rücktritt.

(3) Das Rücktrittsrecht erlischt, sobald der Anbieter mit ausdrücklicher Zustimmung des/der Teilnehmer:in vor Ablauf der Frist mit der Leistungserbringung begonnen und diese vollständig erbracht hat. Hat die Leistungserbringung während der Rücktrittsfrist begonnen, so ist der/die Teilnehmer:in verpflichtet, ein angemessenes Entgelt für die bis zum Rücktritt erbrachten Leistungen zu entrichten (§ 16 FAGG).

9. Teilleistung

(1) Ein späterer Einstieg in ein mehrteiliges oder mehrtägiges Bildungsangebot ist nur nach vorheriger Abstimmung und ausdrücklicher Genehmigung des Anbieters möglich.

(2) Sofern bereits eine Teilleistung aus einer laufenden Buchung in Anspruch genommen wurde, wird keine Reduktion des (Gesamt-)Beitrags, weder bei verspätetem Einstieg noch bei vorzeitigem Ausstieg, gewährt. Der Anbieter behält sich auf begründeten schriftlichen Antrag des/der Teilnehmer:in vor, davon abzuweichen. Ein Rechtsanspruch der Teilnehmer:innen hierauf ist ausgeschlossen.

10. Sonstige Bedingungen

(1) Die Mitnahme von weiteren Personen sowie von Tieren ist nicht gestattet. Der Anbieter behält sich auf begründeten schriftlichen Antrag des/der Teilnehmer:in vor, davon abzuweichen. Ein Rechtsanspruch der Teilnehmer:innen hierauf ist ausgeschlossen.

(2) Bei Präsenzangeboten sind die jeweils geltende Hausordnung sowie behördlich vorgeschriebene Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Verstöße, die zum Ausschluss von der (weiteren) Teilnahme führen, begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung des Teilnahmebeitrags.

11. Änderungen und Absagen von Bildungsangeboten

(1) Der Anbieter behält sich vor, Änderungen zu seinen Bildungsangeboten vorzunehmen. Insbesondere kann dies die Anzahl, Dauer und Lage von Kurstagen oder Terminen, die Beginnzeiten, die Veranstaltungsorte oder das Veranstaltungsformat (z.B. Online statt Präsenz) betreffen.

(2) Bildungsangebote können vom Anbieter auch abgesagt werden, insbesondere wenn die dafür vorgesehene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.

(2) Änderungen und Absagen können auch kurzfristig erfolgen. Teilnehmer:innen werden hierüber rechtzeitig und in geeigneter Weise über die von ihnen bekanntgegebenen Kontaktdaten (z.B. E-Mail Telefon/SMS) informiert.

(3) Bei kostenmäßigen Änderungen nach bereits erfolgter Buchung haben Teilnehmer:innen das Recht, binnen 14 Tagen ab Mitteilung dieser Änderungen vom Vertrag zurückzutreten. Weitergehende Ansprüche, etwa Ersatzansprüche für Reisekosten, sind ausgeschlossen.

12. Videoaufzeichnungen von Online-Kursen

(1) Der Anbieter behält sich vor, Online-Bildungsangebote zum Zweck der Qualitätssicherung und als Mehrwertleistung für Teilnehmer:innen und Vortragende aufzuzeichnen.

(2) Solche Aufzeichnungen können den Teilnehmer:innen und Vortragenden für eine angemessene Dauer auf der Anbieterplattform zur Verfügung gestellt werden. Die Entscheidung hierüber obliegt ausschließlich dem Anbieter.

(3) Teilnehmer:innen haben weder einen Anspruch auf die Bereitstellung von Videoaufzeichnungen noch können sie dieser Form der Mehrwertleistung widersprechen.

(4) Teilnehmer:innen und Vortragende, die Zugang zu Videoaufzeichnungen erhalten, ist es untersagt, diesen Zugang an Dritte weiterzugeben oder die Inhalte missbräuchlich zu verwenden.

II. Erwerb von Unterlagen

(1) Werden vom Anbieter Kurs- oder Schulungsunterlagen zum Kauf angeboten, gelten dafür die jeweils bekanntgegebenen Preise und Bedingungen.

(2) Verbraucher:innen im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes haben ein Rücktrittsrecht gemäß §§ 11 ff. FAGG, sofern es sich um einen Onlinekauf handelt. Die Rücktrittsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss. Das Rücktrittsrecht entfällt, sobald digitale Inhalte (z. B. Downloads) bereitgestellt oder Unterlagen bereits genutzt wurden.

III. Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

(2) Für Schäden, die durch leichte Fahrlässigkeit verursacht wurden, haftet der Anbieter nur, sofern eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Der Ersatz von Folgeschäden, immateriellen Schäden, entgangenem Gewinn oder Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht.

(4) Für mitgebrachte Gegenstände der Teilnehmer:innen, insbesondere persönliche Wertgegenstände, übernimmt der Anbieter keine Haftung.

IV. Urheberrechte

(1) Sämtliche im Rahmen der Bildungsangebote bereitgestellten Unterlagen, Skripten, Präsentationen, Software oder sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Teilnehmer:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch.

(3) Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder sonstige Nutzung über den persönlichen Gebrauch hinaus ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.

V. Datenschutz

Es gilt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung des Anbieters, die auf der Webseite abrufbar ist.

VI. Schlussbestimmungen

(1) Anwendbares Recht: Für alle Verträge zwischen dem Anbieter und den Teilnehmer:innen gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisnormen des internationalen Privatrechts, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.

(2) Gerichtsstand: Sofern die/der Teilnehmer:in Unternehmer:in im Sinn des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) ist, wird als ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters vereinbart. Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Gerichtsstand.

(3) Streitbeilegung: Im Falle von Streitigkeiten mit Verbraucher:innen besteht die Möglichkeit, die Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission zu nutzen. Diese ist erreichbar unter: https://consumer-redress.ec.europa.eu/index_de

(4) Schriftform: Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Sofern gesetzlich zulässig, kann die Schriftform kann auch durch elektronische Kommunikation (insbesondere E-Mail) erfüllt werden.

(5) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.